Klassenlotterien

SKL

Die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL) ist 1947 als die Süddeutsche Klassenlotterie innerhalb der damaligen US-Zone gegründet worden. Die Süddeutsche Klassenlotte-rie ist seither die Staatslotterie der deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen, wobei Thüringen und Sach-sen erst 1990 beigetreten sind. Die SKL ist am 10.09.1947 mit 140.000 Losen und mit dem Höchstgewinn, der 250.000 Reichsmark betrug, gestarted.

Die Süddeutsche Klassenlotterie ist eine Anstalt öffentlichen Rechts von den bevor genannten deutschen Bundesländern. Der Sitz der Süddeutsche Klassenlotterie ist in München.

Obwohl die SKL-Lose lediglich seitens der vom Staat rechtmäßigen Lotterie-Einnahmen von den Trägerländern veräussert werden, findet man für die Spielteil-nehmer der SKL - im Gegensatz zum Beispiel zum Lotto „6 aus 49“ - keine Wohn-ort-Beschränkung.

Die Gewinne sind in einem Gewinnplan festgesetzt. Die Durchführung der Süddeut-schen Klassenlotterie erfolgt staatlich beaufsichtigt.


Ablauf der SKL



Der Ablauf der SKL erfolgt nach den Regeln einer Klassenlotterie. Gespielt wird hierbei in 6 jeweils einen Monat dauerdnen Klassen. Die Laufzeit der Lotterie ist hierdurch ein halbes Jahr. Der Start der SKL ist jeweilig der 1. Jun und der 1.12.. In jeder Klasse gibt es tägliche Ziehungen , auch wenn die sogenannten Hauptziehun-gen lediglich in der 6. Klasse stattfinden. Durch den Kauf eines Loses oder des Teil-loses mit bedruckter mehrstelliger Gewinnzahl bekommt der Spieler beziehungsweise der Spieler seine Teilnahmeberechtigung an der SKL. Die Höhe der Auszahlung wird im Vorfeld durch die diversen Gewinnklassen festgelegt. Die Gewinnnummern der SKL werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt. Gezogen werden 1- - 5- oder 7-stellige Gewinnzahlen.

Wenn die gezogenen Gewinnnummern und die Endziffern (Endziffernlotterie) des persönlichen Loses bzw. die gesamten Losnummern übereinstimmen, dann hat die jeweilige Spielerin beziehungsweise der jeweilige Spieler in der Lotterie gewonnen.

Historie der Süddeutsche Klassenlotterie



Die SKL ist aus der Lotterie entstanden.

Im 16. und 17. Jahrhundert wurden Lotterien für die Armen des Landes angeboten und gleichermaßen um nach Kriegen das Land wieder aufzubauen, ohne dass die Bürger mit weiteren Abgaben belastet werden.

Damit die Obrigkeiten sich die Einnahmen für gemeinnützige Einrichtungen für ei-nen gewissen Zeitabschnitt sichern konnten, veranstalteten die Obrigkeiten innerhalb einer Lotterie mehrere Ziehungen, für die der Einsatz jeweils neu bezahlt werden mußte.

Daraus entstanden die Klassen. Die Lose einer Lotterie konnten ansonsten bloß an-geboten werden, falls eine Lotteriegenehmigung vorlag. Die Lotteriegenehmigung dauerte jedoch häufig mehrere Jahre; hinzu kamen dann noch weitere zeitliche Ver-zögerungen bedingt durch den Losverkauf. Jene konnten nämlich erst dann vertrie-ben werden, wenn eine Genehmigung vorgelegen hat.

Die Losverkäufer zogenzudem zu Fuß durch die Lande, was ebenfalls mehrere Jahre kostete, weil man einen Ziehungstermin erst festlegte und veröffentlichte, nachdem sämtliche Lose an den Mann gebracht waren.